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Ein Stichwort, das bei jedem „Badtyp" von mehr oder minder großer Bedeutung ist. Denn „Hemmschwellen" sollten stets vermieden werden beziehungsweise so niedrig wie möglich sein. Deshalb sind Sie zum Beispiel mit flachen, fast bodenbündigen Duschwannen immer richtig beraten. Sie gewährleisten einen leichten und bequemen Einstieg ins Duschvergnügen - also auch oder gerade dann, wenn es einmal „Bewegungsprobleme" gibt. Spezielle Duschen lassen sich sogar mit dem Rollstuhl befahren. Dann empfiehlt sich jedoch eine Mindestabmessung von 140x140 cm. Geflieste (und trittsichere) Duschzonen ohne Wannen brauchen ein integriertes Gefälle und einen vormontierten Ablauf.

Duschdauer

Faustformel: Je kälter das Wasser, desto kürzer die Anwendungsdauer.

Duschen Sie nie direkt kalt. Vor allem bei Häufigkeit und der Dauer des Duschens sollten Sie sich nach Ihrem individuellen Hauttyp richten. Bei fettiger Haut ist – speziell im Sommer – sogar mehrmaliges Duschen pro Tag sinnvoll.

Ergonomie

Damit sind günstige Handhabungs- und Nutzungsbedingungen gemeint. So gibt es ergonomisch optimierte Brausen und Armaturen, die sich besonders sehr gut „greifen" lassen. Ergonomie bedeutet aber auch, dass Sie in der Dusche genug Bewegungsfreiheit haben und nicht z.B. an einer ungünstig platzierten Armatur anecken.

Gesundheit

Das Duschen als hygienische und sparsame Form der Körperreinigung hat auch beim Thema „Gesundheit" zahlreiche Pluspunkte. Richtig praktiziert, verbessert es die Funktion von Herz und Kreislauf.  So leistet vor allem die Wechseldusche gute Vorbeugungsdienste. Das Prinzip der Warm-Kalt-Anwendung: 3-5 Minuten mit einer Temperatur von 37 °C – 40 °C duschen, dann etwa 20-30 Sekunden kalt. Dies können Sie beliebig oft wiederholen. Der Unterschied zwischen kalt - warm muss mindestens 10 °C betragen.

Duschen hilft aber auch bei Krankheits- und Verletzungsfällen...

Kopfschmerzen:
Nacken- und Rückenpartien intensiv warm duschen, zwischendurch das Gesicht 5 bis 10 Atemzüge lange mit einem kalten, weichen Wasserstrahl erfrischen.

Venenleiden:
Die Beine am Ende des Duschens, den Füßen aufwärts, ausgiebig kalt abbrausen.

Rheumaschmerzen:
Warmes oder heißes Duschen bringt hier oft Linderung. Eine Bürstenmassage der Haut unterstützt die Wirkung.

Schlafproblemen:
Bei Einschlafproblemen können Sie auf Tabletten verzichten. Der Warmwasser-Abschied vom Tag führt zu wohliger Müdigkeit und damit zu einem viel besseren Schlaf.

Und wer es als geübter Duscher lieber kurz und kalt mag:
Auch O.K.; dann aber auf penibles Abtrocknen bitte verzichten. Denn durch die
verstärkte Hautdurchblutung erwärmt sich der Körper und die Feuchtigkeit verdunstet. Dies wirkt beruhigend und schnell stellt sich der gewünschte Schlaf ein.

Duschen ist ein gutes Rezept gegen Stress. Dabei heißt die Parole:
Durchgehend warmes Wasser - mit Ausnahme einer kurzen kalten Schlussphase. Genau das brauchen Stress-Geplagte, um sich den Ärger von Körper und Seele zu spülen.

Sicherheit

Besonders hier gilt die Devise:
Bei der Badausstattung nicht am falschen Ende sparen. Denn Investitionen in die Sicherheit zahlen sich immer aus. Zu empfehlen sind unter anderem trittsichere Beläge, robuste Halte- und Stützgriffe, separate Sitze in Duschen und Wannen, Ein- und Ausstiegshilfen, Thermostat-Armaturen oder die Einhebelmischer mit Heißwassersperren.

Telefon: 08621 / 64850