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Fußboden- und Wandheizungen

Bei den Flächenheizungen haben sich die Warmwasserfußbodenheizungen und Wandheizungen durchgesetzt. Eine Warmwasserfußbodenheizung ist immer so aufgebaut, dass im Boden die wasserdurchströmten Heizrohre eingebettet sind. Über den Rohren liegt eine Schicht Estrich mit zusätzlichem Bodenbelag. Unter den Heizrohren befindet sich eine Wärmedämmschicht und die tragende Betondecke. Der Wärmefluss erfolgt derart, dass von den Heizrohren die Wärme durch Wärmeleitung nach oben bis zur Fußbodenoberfläche und danach durch Strahlung und Konvektion an die Umgebung übertragen wird. Die Heizrohre werden durch Widerhakenclipse, die in die Wärmedämmung gedrückt werden (Tacker) oder durch Noppen auf der Wärmedämmung gehalten.

 

Vorteile von Fußbodenheizungen:

  • die Heizfläche ist für den Raumnutzer nicht sichtbar
  • kein Verlust von Stellfläche
  • gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum
  • niedrige Heizungsvorlauftemperaturen (durch große Wärmetauscherflächen) ermöglichen gut die Nutzung alternativer Energiequellen

 

Wandheizungen funktionieren auf ähnliche Weise. Die Heizrohre werde hierzu mittels Clipschienen an der Ziegelwand oder an aufgebrachten Dämmungen montiert und anschließend eingeputzt. Die Vorteile sind ähnlich wie bei Fußbodenheizungssystemen. Die Wärmeabgabe erfolgt jedoch etwas schneller als bei Fußbodenheizungen. Allerdings sollten Möbel mit entsprechendem Abstand vor beheizten Wandflächen aufgestellt werden.

 

 

Telefon: 08621 / 64850